Fördermanagement-Referenzmodell

Eine gemeinsame Sprache für Förderverfahren.

Vom Förderverfahren her denken – nicht von der Software.

Das FMRM beschreibt Förderverfahren software- und organisationsunabhängig und macht sie fachlich vergleichbar.

Der Ansatz

Ein Förderprogramm ist keine Sammlung von Einzelregeln, sondern eine Kombination wiederverwendbarer fachlicher Bausteine.

Das FMRM betrachtet jedes Förderverfahren aus drei sich ergänzenden Blickwinkeln – den drei Fördergruppen als Gesicht des Modells, dem Förderzyklus als zeitlichem Ablauf und einem Querschnitt gemeinsamer Basisfunktionen. Darüber steht das Subsidiaritätsprinzip, das begründet, warum überhaupt gefördert wird.

Es entstand aus über zehn Jahren Praxis in der Einführung und im Betrieb von Fördermanagement-Software – und wurde an zahlreichen realen Fördergebern validiert und aus dieser Anwendung heraus weiterentwickelt.

Auf einen Blick

Das Modell in einer Übersicht.

Übersichtsgrafik des FMRM: oben das Subsidiaritätsband, links die drei Fördergruppen Förderauftrag, Fördermittel und Förderablauf mit ihren Merkmalsebenen, rechts der sechsphasige Förderzyklus als Ring, unten der Querschnitt der sechs Basisfunktionen.
Fördermanagement-Referenzmodell – Gesamtübersicht (Version 1.1).

FMRM in 60 Sekunden

Zwei Perspektiven auf den Kern.

Warum Förderorganisationen zuerst ihre fachliche Logik klären sollten – und was es kostet, diese Entscheidung aufzuschieben.

60 Sekunden · Das Framework

Förderlogik vor Prozess vor Software.

Das Problem: Förderorganisationen digitalisieren häufig in der falschen Reihenfolge. Sie wählen zuerst eine Software und pressen ihre Förderlogik nachträglich hinein – mit Reibungsverlusten, die oft erst nach der Einführung sichtbar werden.

Der Ansatz: Erst wenn klar ist, was eine Organisation fachlich braucht, wird entschieden, womit sie es umsetzt. Das Framework trennt deshalb bewusst fachliche Architektur von technischer Umsetzung.

Wie es aufgebaut ist: Ein Referenzmodell beschreibt Förderverfahren. Ein Bewertungsmodell ordnet Komplexität und Digitalisierungsreife ein. Daraus entsteht ein vierstufiges Vorgehen: Bestandsaufnahme, Zielbild, Werkzeugauswahl und Umsetzung.

Der Nutzen: Kürzere Bearbeitungszeiten, mehr Transparenz, geringere Personenabhängigkeit, ein steuerbares Förderportfolio und eine revisionssichere Dokumentation – auch bei wenigen, volumenstarken Förderungen.

FMRM in der Anwendung

Förderverfahren mit KI einordnen.

Geben Sie die URL einer Programmseite oder Förderrichtlinie ein oder laden Sie ein PDF hoch. Der KI-Check durchsucht relevante Unterseiten und Dokumente und prüft die Inhalte gegen alle Merkmalsebenen des FMRM.

Kontakt

Ein Förderverfahren fachlich einordnen?

Sprechen wir darüber, wie sich das FMRM auf Ihren Fall anwenden lässt.

Philipp Balke
Facharchitektur für Förderverfahren
philipp@balkeweb.de